Historische Masurische Vereinigung

Impulse zur Regionalgeschichtsforschung in Masuren.
Wegweiser und Stichworte für Forschungen nach Vorfahren im südlichen Ostpreußen

Was wollen wir?
Nach dem Verlust der ostpreußischen Heimat unserer Vorfahren möchten wir hier verstärkt die Geschichte dieser Region "von unten" darstellen, vorliegende Quellen wie Heimatbücher durchforsten und jedem, der sich diesem "Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen" verbunden fühlt, Anregungen geben, sich selbst mit seiner preußisch-masurischen Geschichte intensiver zu beschäftigen.
Was bieten wir an Inhalten?
  • Geschichte und Geschichten zu masurischen Menschen und Namen
  • eine Quellenkunde, damit Sie schnell überprüfen können, ob es Unterlagen zu Ihrer speziellen Familiengeschichte gibt
  • personen- und ortsbezogene Bilder (eigene Fotos und Postkarten)
  • Literaturlisten nach Ortschaften bzw. Kreisen gegliedert
  • die Mitteilungen der GeAGNO in Form der "Masurischen Bienen"
  • eine zeitgemäße Forschungsweise und Hilfe zur Selbsthilfe
  • die Homepage der Genealogischen Arbeitsgemeinschaft Neidenburg und Ortelsburg (GeAGNO)
    Wie können Sie uns unterstützen?
  • Bei diesen Vorgängen können Sie selbst Beiträge liefern! Chroniken und Ortsgeschichten sind neben persönlichen Erlebnisberichten sehr gefragt, ebenso auch Anekdoten, kurze Reiseberichte, nachdenkliche und lustige Geschichten mit und ohne Bildern.
  • Wollen Sie etwas über einen Vorfahren wissen, ohne zehn verschiedene Behörden oder Archive anzuschreiben? Eine Auskunft aus unseren Datenbanken erspart Ihnen viel Zeit und Suchgebühren!
  • Eine Spende von Ihnen hilft der GeAGNO weitere Archivunterlagen zu beschaffen und damit die Datenbank, die schon jetzt über eine Million Datensätze zu Masuren enthält, zu erweitern!
    Stichworte aus unserer Tätigkeit zu aktuellen Fragen nach dem Sinn und Zweck unserer Homepage:
  • Wir sind längst nicht mehr ein kleines "Häuflein", sondern bereits ein Schifflein auf hohem Wellengang mit einer Mannschaft, die in Sturmzeiten bewährte Konzepte vorzuweisen hat und ihr Ziel kennt.
  • Diese Konzeption der GeAGNO (einschließlich der Sortiernamenpraxis) zeigt den methodisch wie didaktisch bisher geeignetsten Weg für Forschungen in Masuren auf.
  • Dem Verlust an Geschichtsverständnis der Deutschen versuchen wir mit Augenmaß zu begegnen, und wir wollen Unwissenheit durch kritisches Wissen ersetzen.
  • Unterstützt werden wir seit Jahren durch das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem, durch das Sächsische Staatsarchiv Leipzig (Deutsche Zentralstelle für Genealogie), durch das Evangelische Zentralarchiv in Berlin, und nicht zuletzt durch den Vorsitzenden der Historischen Kommission für Ost- und westpreußische Landesforschung, Herrn Dr. Bernhart Jähnig, Berlin.
  • Zu Dank verbunden sind wir auch denen, die uns finanzielle Unterstützung zur Erstellung dieses Internetauftritts gewährten. Zu nennen sind noch Gerd Bruderek, Dr. Helmut R. Niedorf, Dipl.-Ing. Wolfgang Trogus, Elfriede Prenzel geb. Maxin, Realschullehrer Gerd Dietrich Maxin und Oberamtsrat Karl Oberbeck.
    Unsere Intentionen und die Bitte um weiterführende Informationen
  • Viele E-Mails zu den bisher erstellten Internetseiten der GeAGNO sind der Anlaß, eine umfassendere Darstellung unserer Forschungsweise zu geben. Dabei wären auch Fragen der wissenschaftlichen Diskussion und die persönliche Unterstützung von Historikern zu erwarten.
  • Wir hoffen, diese Seiten mit Details zu Masuren füllen zu können und bitten um Mitarbeit und etwas Verständnis, falls mal angesichts lückenhafter Quellenlage nicht alle Bedürfnisse befriedigt werden können. Wir sind Spurensucher, Sammler, Forscher und Vermittler genealogischer Quellen von 1700 bis 1900.
  • Die Jüngeren unter uns erinnern die Älteren nicht nur an die deutsche Ordenszeit im Preußenland (von 1226 bis 1525), sondern fragen nach der Menschlichkeit in den langen deutsch-polnischen Nachbarschaftsbeziehungen, zumal die kriegerischen Auseinandersetzungen im masurischen Grenzland ideologisch bedingte Zerrbilder hinterließen.
  • Hilfreiche Kontakte bestehen zum Herder-Institut Marburg. Es ist eine wissenschaftliche Serviceeinrichtung für die historische Ostmitteleuropa-Forschung, dessen Bibliothekbestände, Karten- und Zeitschriftensammlung jedem zu empfehlen ist.
Wer sind wir?
Wir sind ein Team mit vielen Helfern in ganz verschiedenen Berufen, darunter einige im Ruhestand. Hier werden nur ein paar Ansprechstellen und Mitforscher genannt, da sich unsere Forscherkreis erfreulicherweise immer noch erweitert.
 
1. Marc Patrik Plessa Öffentlichkeitsreferent der HMV/GeAGNO; Ansprechstelle für das Kirchspiel Passenheim und (kommissarisch) für die Region Neidenburg
2. Martin Hennig  Datenbankverwalter für benachbarte Ämter der GeAGNO
3. Joerg Langmann  Elektroniker und Netzwerkinhaber, Familienforscher
4. Frank Jork Kritischer Quellenleser und -beschaffer
5. Bernd Blaudow EDV-Berater, Mitbegründer der GeAGNO
6. Reinhard Kayss Ehemalige Ansprechstelle und Datenbankverwalter für die Region Neidenburg
7. Martin Jend Ansprechstelle und Datenbankverwalter für die Region Ortelsburg
8. Michael Bulitta Betreuer der GeAGNO Homepage; Ansprechstelle für die Region Allenstein und die Kirchspiele Passenheim und Kobulten
9. Heide Allmendinger  Ansprechstelle für die Region Sensburg insbesondere Seehesten
10. Wilfred Monka  Ansprechstelle für das Kirchspiel Jedwabno/Gedwangen und Kurken
11. Jan Schefers Ansprechstelle für das Soldauer Gebiet
12. Andreas Kossert Historiker, Publikationen zu Masuren und Ostpreußen

Wir grüßen alle Interessenten mit dem im Masurenland allseits bekannten Erntelied, das nach einer Melodie gleichzeitig auf deutsch und polnisch bis 1944 gesungen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand es mit sieben Versen Aufnahme in das Evangelische Gesangbuch und ist derzeit bei Erntedankfesten oft in Süd- und Norddeutschland zu vernehmen: 

Das Feld ist weiß, vor ihrem Schöpfer neigen
die Ähren sich, ihm Ehre zu bezeigen.
Sie rufen: "Kommet, laßt die Sicheln klingen,
vergeßt auch nicht, das Lob des Herrn zu singen."
(Verdeutscht von Wilhelm Gortzitza 1859 mit elf Versen nach dem masurischen geistlichen Volkslied "Polajuz Biale" von Bernhard Rostkowski/Rostock 1741 mit elf Versen.) Zugrunde liegt Johannes 4,35:
Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate, so kommt die Ernte?  
Siehe, ich sage euch: Hebet eure Augen auf und sehet in das Feld;  
denn es ist schon weiß zur Ernte.


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